Unsere Teamgeschichte

oder: „Man lernt nie aus!”
 

In diesem spannenden erstem Jahr der Projektierungsphase sammeln wir wertvolle Erfahrungen. Wir lernen die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit vorurteilsfreien Geschäftspartnern kennen, aber auch die Nützlichkeit von Verträgen.
 

Offizielle Gründung des WEGA-Teams, einer Arbeitsgemeinschaft von Freiberuflichen durch Ilona Munique in Postbauer-Heng (Bayern) unter dem Slogan „Werben fürs Ganze”. Die Gründerin, zwar bibliothekserfahren, jedoch (noch) ohne grafische Weihen, wird von ihrer Teamkollegin und Kommunikationsdesignerin Sabine Bollwein darüber aufgeklärt, warum es kein „helleres” Blau gibt, sondern lediglich Tonwertreduzierungen in Prozentstufen. „Man lernt nie aus”, sagt sich Munique, und beschließt, eine zweite Ausbildung zu absolvieren.
 

Ilona Munique beendet 1998 in Nürnberg ihre Ausbildung zur Dtp-Fachfrau und entdeckt kreatives Neuland. Das Team wird außerdem verstärkt durch die Designerin Solveig Burkhardt und dem „Entwerfer aus Leidenschaft”, Horst Lössl.
 

Das letzte Jahr mit einer 19 vorneweg ist das erste Jahr, in welchem die Geschichte des WEGA-Teams durch die Ukraine und Österreich international wird. Doch egal, in welchem Land, und ganz gleich, wie viel es zu tun gibt: wir müssen lernen, dass auch unser Tag immer nur 24 Stunden hat.
 

Die frische Jahrtausendzahl ist einfach magisch. Ebenso unser internationales Kooperationsprojekt zur Ausbildung einer ukrainischen Bibliothekarin zur Leitbildmoderatorin. Swetlana Barabash vom Polytechnischen Institut Kiew wird für ihre neue Aufgabe vom WEGA-Team vorbereitet. Reinhold Burger, seines Zeichens Geograph, layoutet das nachfolgende zweisprachige Projekttagebuch und wird ganz nebenbei unser neuer Referent für Office-Schulungen. Wir lernen daraus, dass eine Berührung mit dem Team ungeahnte Fähigkeiten an den Tag bringen kann, egal, aus welcher Sparte jemand kommt.
 

Dies ist das einzige Jahr, in dem das Team keine eigenen größeren Projekte durchführt. Die wenigen freien Ressourcen münden in engagierte Aktivitäten zu Landesgruppen- und Kommissionsarbeiten für den BIB. 2001 ist geprägt von den Vorbereitungen zu Bibliothekstagen und Kongressen für das kommende Jahr, zu denen etliche Vortragende aus dem Ausland eingeladen sind. Zum Lernen gab es reichlich, von Fremdsprachen wie Dänisch, Französisch und Switzerdytsch einmal abgesehen.
 

Die vergangenen Jahre waren nicht nur gekennzeichnet von einem Länder übergreifenden Austausch, sondern ebenso von einer rasanten Entwicklung im Nutzungsverhalten der vielfältigen Medienwelt. Dies führt auch im Bibliotheksbereich zu neuen Formen der Erwachsenenbildung. Für Ilona Munique bedeutete dies 2002 eine Autorenschaft im E-Learning-Modul „Lernforum: Fokus Kunde”.
Außerdem lernt sie, wie man nebenbei einen Büroumzug nach Stuttgart durchführt, ohne, dass der Betrieb auch nur für eine Woche ins Stocken gerät. Nebenbei? Oh nein, niemand im WEGA-Team muss alles alleine machen!
 

In diesem Jahr werden die meisten Leitbilder seit Gründung des Teams moderiert. Wir können nicht genug kriegen von diesen spannenden Prozessen und lernen dabei selbst immer wieder Interessantes dazu, das wir gerne an andere weitergeben.
Und in diesem Jahr wird die Bibliothekswelt nach Deutschland geladen - it's IFLA-Time! In Berlin 2003 treffen wir unseren ehemaligen Trainee, `Svetlyachok´, (siehe 2000), wieder! Wir lernen, dass es immer ein zweites Mal geben kann.
 

Das bibweb Lernforum wird 2004 mit dem „European E-Learning-Award“ ausgezeichnet. Das Team freut sich mit und lernt daraus, dass „gut Ding’ will Weile haben”.
Dies sollte auch für die eigene Veranstaltungsreihe „Praxis-Seminare” gelten. Die notwendige Organisationsleistung ließ uns jedoch kaum mehr Zeit für unsere regulären Stammaktivitäten, so dass wir uns von dieser guten Idee leider verabschieden müssen.
 

Das WEGA-Team initiiert eine bundesweite Umfrage, um die Rahmenbedingungen der Veranstalter im Sektor „bibliothekarische Erwachsenenbildung” aufzuzeigen, aber auch, um unterstützend Handreichungen darzubieten. Wir lernen dabei sämtliche Formelfunktionen von Excel kennen und nehmen uns endgültig vor, einen Grundkurs in Autogenem Training zu belegen.
 

Ein erster Auswertungsband aus der Umfrage des Vorjahres befasst sich mit Theorie und Praxis von Evaluation und erscheint 2006 innerhalb der neu herausgegebenen Publikationsreihe „WEGA-FlipCharts”. In diesen aufwändigen (alte Schreibweise: aufwendigen) Wochen lernen wir endgültig (?) zwischen alter und neuer Rechtschreibung zu unterscheiden.
Ein umfangreiches Programm von Fortbildungen für die Bereiche Bibliotheksorganisation und -management, Personalentwicklung, Kommunikation, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit ist seit der Gründung 1997 durch das WEGA-Team entstanden. Ein zweiter Slogan apostrophiert dies nun deutlich: „Wege der Erwachsenenbildung. Ganzheitlich. Anspruchsvoll”.

Um diesen wesentlichen Aufgabenbereich zu visualisieren, führen wir im selben Jahr ein neues Logo ein. Ein Bogen steht für Imagegestaltung, ein zweiter für den Bereich Personaltraining.
 

10 Jahre WEGA-Team wollen gefeiert werden. Am besten mit einem Preisrätsel zum Mitfreuen.
Statt wie geplant den zweiten Band der „WEGA-FlipCharts” herauszugeben, übernimmt Ilona Munique den Vorsitz der neugegründeten Kommission für Fortbildung des Berufsverbands Information Bibliothek, BIB, nach dem Motto: „Das eine tun und das andere nicht lassen”. Manchmal leichter gesagt als getan. Doch mit nunmehr gleich zwei guten Teams lässt sich viel realisieren. Ich freue mich jedenfalls sehr auf meine neue Verantwortung.
 

Das erste Halbjahr wurde geprägt von der Etablierung der Kommission für Fortbildung (FobiKom) im BIB, einhergehend mit dem Start eines täglich geführten Weblogs rund um Themen der Fort- und Weiterbildung im Bibliotheksbereich. Wir bleiben dem Motto „Man lernt nie aus” mehr als treu.

Das zweite Halbjahr brachte uns von Stuttgart nach Bamberg und neben größeren Büroräumen jetzt sogar einen Veranstaltungsraum. Eine Neuorientierung aber auch inhaltlich. Wir lernen, dass gestaltende Zukunft auch Trennungen beinhaltet und verabschieden uns von der Sparte „Design” zu Gunsten der Dienstleistung „SeminarGestaltung”.
 

Sobald das neue WEGA-Team-Konzept steht, ist ein Relaunch der WEGA-Webseiten vorgesehen. Als Testlauf bringen wir interimsweise einen eigenen Weblog heraus. Und herausgebracht haben wir endlich die lang erwartete Nummer 2 unserer WEGA-FlipCharts zur „Situation und Entwicklung in der Fort- und Weiterbildung für Bibliotheken 2000-2005”.

Ab Herbst 2009 geht es los mit unseren WEGA-PraxisSeminaren im schönen Bamberg. Wir freuen uns auf die neue Herausforderung.

Und noch ein Highlight: Ilona Munique ist von der Weiterbildungsakademie Österreichs (wba) am Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb) zur Erwachsenenbildnerin zertifiziert worden. Tja, ein gutes Zeitmanagement ist lernbar – qed!
 

Das neue Jahr begann, wie das alte endete: mit einer qualifizierenden Auszeichnung. Ilona Munique erlangte das Diplom zur Erwachsenenbildnerin mit dem Schwerpunkt Bildungsmanagement (s. a. Weblog-Beitrag). Ihr dritter Beruf neben der „Bibliotheksassistentin” (1984) und der „Dtp-Fachfrau” (1998).

Und nicht nur wir vom WEGA-Team haben gelernt, dass das Hirnjogging in Bamberg viel mehr Spaß macht als anderswo. So sagen es jedenfalls unsere Teilnehmenden an den WEGA-PraxisSeminaren.
 

Süchtig nach Weiterbildung bin ich jetzt nicht gerade. Doch auch heuer begann das Jahr wieder einmal mit einer Qualifizierung. Als „zertifizierte ProfilPASS -Beraterin” begleite ich Menschen bei ihrer persönlichen oder beruflichen Kompetenzermittlung. Denn als vielreisende Referentin freue ich mich auf die zusätzliche Möglichkeit, mich vor Ort, also in Bamberg, zu betätigen.

(Stand: Juli 11)
 

Infos auf Papier?

Infos auf Papier?
Schicken wir!

Das WEGA–Team. Alle Rechte vorbehalten.